24.03.2025 14:46 Uhr
Mehr und schwerere Skiunfälle
Bernhard Gribitz
Die Zahl der Skiunfälle ist in der abgelaufenen Saison gestiegen – genauso wie die Schwere der Verletzungen. Das zeigt eine vorläufige Bilanz der oberösterreichischen Gesundheitsholding. Komplizierte Knochenbrüche und Wirbelsäulenverletzungen waren heuer häufig die Folge von Unfällen auf der Piste. Ärztinnen und Ärzte müssen immer häufiger schwerwiegende Verletzungen behandeln. Die Hauptursachen für folgenschwere Unfälle beim Skifahren und Snowboarden: Übermüdung und Selbstüberschätzung. Doch nicht nur die Schwere der Verletzungen auch die Anzahl der Patienten ist in der Hauptsaison zwischen Dezember und Februar angestiegen. In Summe sind allein im Salzkammergutklinikum, im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum und im Klinikum Rohrbach mehr als 1.400 Menschen nach Skiunfällen behandelt worden. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es um rund ein Drittel weniger.